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Harry Wilson, Leihspieler des Liverpool FC, spielt momentan für den AFC Bournemouth in der Premier League
Photo credit: Jack Thomas/Getty Images

Wilson verlängert seine Leihe beim AFC Bournemouth

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  • Autor Richard Köppe
    26 Tage vor



Liverpool FC und der AFC Bournemouth verlängern das Leihgeschäft von Angreifer Harry Wilson bis zum Ende der Premier League-Saison.

Der Waliser wurde zu Beginn der Saison 2019/20 vom Liverpool FC bis zum 30. Juni 2020 an den Premier League-Verein aus Bournemouth verliehen. Ursprünglich wäre die Saison bis dahin längst vorbei gewesen. Durch die unfreiwillige Spielpause, die durch das Coronavirus ausgelöst wurde, endet die Spielzeit der Premier League heuer frühestens Ende Juli.

Damit Bournemouth weiterhin auf die Dienste von Wilson zugreifen kann, einigten sich Liverpool und die Cherries am Montag auf eine Verlängerung des Leihgeschäfts bis zum Ende der Premier League-Saison. Der Waliser hat sich zu einem der besten Spieler im Team von Trainer Eddie Howe gemausert. In 23 Ligaspielen gelangen Wilson sieben Treffer. Schon in der vorherigen Saison konnte der 23-Jährige beim Zweitligisten Derby County überzeugen, weswegen er als großes Talent auf der Insel gilt.

Bournemouth kann einen starken Offensivmann wie Wilson in den letzten neun Ligaspielen gut gebrauchen. Die Cherries stehen momentan auf dem 18. Tabellenplatz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Der walisische Nationalspieler, der 2018 bereits mit Hull City gegen den Abstieg aus der Premier League kämpfte, kann da das entscheidende Zünglein an der Waage sein.

Liverpool verhandelt mit acht Vereinen über Leihspielerverträge

Während die Situation mit Wilson geklärt ist, verhandelt der Liverpool FC derzeit über die Leihverträge von acht anderen Spielern, die alle ebenfalls am 30. Juni enden werden. Dazu gehören unter anderem Marko Grujic, Taiwo Awoniyi und Nat Phillips, die in Deutschland jeweils an Hertha BSC, den 1. FSV Mainz 05 und den VfB Stuttgart ausgeliehen sind. Das Trio befindet sich seit drei Wochen wieder im Spielbetrieb für ihre jeweiligen Vereine.

Anderson Arroyo befindet sich derweil auch wieder im Spielfluss. Der Kolumbianer, der derzeit für den tschechischen Erstligisten Mlada Boreslav spielt, kam bereits zweimal nach dem Liganeustart zum Einsatz. Weiterhin unklar ist die Lage bei Rhian Brewster (Swansea City), Kamil Grabara (Huddersfield Town), Herbie Kane (Hull City) und Ovie Ejaria (Reading FC). Das Quartett steigt ab dem 20. Juni in den Spielbetrieb der Championship ein. Ejarias Vertragssituation könnte sich schnell klären, da der Reading FC eine Kaufoption für den englischen Mittelfeldspieler besitzt. Drei Millionen Pfund plus zusätzliche 500.000 britische Pfund müssten die Royals dem Liverpool FC für Ejaria überweisen.

Fünf Spieler kehren nach Liverpool zurück

Für fünf Leihspieler ist die Saison 2019/20 bereits beendet, da die jeweiligen Ligen den Spielbetrieb nicht mehr aufnehmen werden. Sheyi Ojo, Isaac Christie-Davies, Rhys Williams und Daniel Atherton werden zur Pre-Season wieder nach Liverpool zurückkehren. Auch Loris Karius wird sich dem Quartett anschließen. Der deutsche Keeper beendete vorzeitig seinen Leihvertrag bei Besiktas JK Istanbul, da er sein Gehalt nicht ausgezahlt bekam.

Noch völlig unklar ist die Situation von Ben Woodburn beim Drittligisten Oxford United. Die English Football League (EFL) hat noch keine Entscheidung getroffen, ob die League One weiter fortgesetzt wird. Oxford United befindet sich momentan auf den dritten Tabellenplatz und hat gute Chancen auf den Aufstieg in die Championship. Für dieses Unterfangen werden sie womöglich jeden Spieler, darunter Woodburn, gebrauchen können.





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