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Mit Kostas Tsimikas tätigte Liverpool den ersten Transfer für die neue Saison, doch weitere Transfers könnten von der Ausländerregelung abhängen.
Photo credit: Laurence Griffiths/POOL/AFP via Getty Images

Wie Liverpools Transferpläne durch die Ausländerregelung beeinflusst werden

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  • Autor Noel Pospiech
    14 Monat(e) vor



Mit Kostas Tsimikas tätigte Liverpool den ersten Transfer für die neue Saison, doch weitere Transfers könnten von der Ausländerregelung abhängen.

Die Reds verhalfen in der abgelaufenen Saison gleich 21 Spielern aus der Academy zu ihren Debüts. Neben Curtis Jones könnten auch Harvey Elliott und Neco Williams in der kommenden Saison auf mehr Einsätze hoffen. Nach der Verpflichtung von Tsimikas könnte aber noch Bewegung in die Transferpläne der Reds kommen.

Die Ausländerregelung der Premier League, besser bekannt als „Homegrown Player Rule“, könnte die Transferpläne von Liverpool entscheidend beeinflussen. Als „homegrown“ gilt ein Spieler dann, wenn er bis zum 21. Lebensjahr für drei Jahre bei einem englischen Klub gespielt hat. Jeder Verein aus der höchsten englischen Spielklasse muss mindestens acht solcher Spieler in seinen Reihen haben.

Neue Slots für "Homegrown Player"

Ähnliches gilt auch für die Champions League. Für den europäischen Wettbewerb müssen aus dem 25-Mann-Kader mindestens vier Spieler dabei sein, die bei ihrem eigenen Verein bis zum 21. Lebensjahr für drei Jahre ausgebildet wurden. Wenn ein Verein diese Vorgaben nicht erfüllt, verkleinert sich die Kadergröße um die Anzahl offener Slots für „homegrown“ Spieler.

 

 

Interessant ist allerdings, wie diese Regel die Transferentscheidungen der Reds beeinflussen kann. Der Verein hat sich in der abgelaufenen Saison von vier „Homegrowns“ getrennt, unter anderem von Adam Lallana und Nathaniel Clyne. Während nun Alexander-Arnold und Caoimhin Kelleher oder Kamil Grabara die freigewordenen Slots besetzen können, müssen die restlichen Slots ebenfalls mit Spielern besetzt werden.

Rhian Brewster könnte in Jürgen Klopps Planungen eine Rolle spielen, da er sich, ebenso wie Harry Wilson, als „Homegrown Player“ qualifiziert. Auch bei der Verpflichtung eines möglichen Innenverteidigers müsste der Verein kreativ werden.

Spannung auf dem Transfermarkt

Gerüchten zufolge ist Liverpool an Aissa Mandi und Ozan Kabak interessiert, auch Ben White kursiert oft in den Medien. Während der 28-jährige Algerier Mandi als ausländischer Spieler einen wichtigen Slot besetzen würde, würde beispielsweise Ben White von Brighton & Hove Albion als „homegrown“ durchgehen. Es gibt allerdings noch keine offiziell bestätigten Kontakte und Anfragen rund um die Spieler, deswegen stehen noch dicke Fragezeichen hinter diesen Spekulationen.

Es braucht viel Geschick um den Kader in Bezug auf die Ausländerregelung ausbalanciert zu halten. Das könnte ein möglicher Grund sein, warum die Reds bislang eher zurückhaltend auf dem Transfermarkt agiert haben. Doch Jürgen Klopp ist ohnehin ein Verfechter der Jugendspieler und versucht ihnen, so viele Einsätze wie möglich zu verschaffen.

Allerdings könnten in Hinblick auf die nächste, eng taktierte Spielzeit, weitere Investitionen in den Kader getätigt werden, um sowohl in der Premier League als auch im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.





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