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Photo credit: Alex Grimm/Getty Images

Ratlos: Fekir spricht über geplatzten Liverpool-Transfer

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  • Autor André Nückel
    3 Monat(e) vor



Im Sommer 2018 stand der französische Offensivspieler Nabil Fekir unmittelbar vor einem Wechsel zum Liverpool FC. Doch der Deal platzte noch – und eigentlich kennt niemand den genauen Grund. Nicht mal der amtierende Weltmeister selbst.

„Die Wahrheit, warum der Transfer nach Liverpool nicht klappte, weiß nicht einmal ich selbst. Ich habe meinen Medizincheck bestanden und anschließend haben sie sich entschieden, mich doch nicht unter Vertrag zu nehmen“, erklärt der 26-Jährige im Gespräch der „L’Équipe“. Sein Ex-Verein Olympique Lyon wollte Fekir eigentlich nicht ziehen lassen, doch die Parteien sollen sich auf eine Ablöse in Höhe von 65 Millionen Euro geeinigt haben. Aber dann kam alles anders.

Das Knie soll gesund gewesen sein

In den Medien wurde wild über die Gründe spekuliert. Zuvorderst wurde der Zustand seines Knies in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt, nachdem er sich in der Saison 2015/16 am Kreuzband verletzt hatte. Auch die Familie wurde hinterfragt. „Der Versuch, dieses pseudo-physische Problem in die Welt zu setzen, hatte damals natürlich Einfluss auf andere potenzielle Interessenten“, übt der Mittelfeldmann heftige Kritik an der Journaille, denn: „Mein Knie stand nicht einmal eine Sekunde zur Debatte. Wenn es in einer so schlechten Verfassung gewesen wäre, hätte Lyon wohl kein so gutes Angebot vorgelegt, um mit mir zu verlängern.“

 

 

Statt nach Anfield zu gehen und möglicherweise die Champions League zu gewinnen, musste Fekir in Lyon bleiben. Sein kreativer Einfluss und seine Potenz von außerhalb des Strafraums sind eigentlich zwei Elemente, die dem Spiel der Klopp-Elf guttäten. Umso überraschender erscheint deshalb sein Wechsel vor der laufenden Spielzeit: Für weniger als 20 Millionen Euro schloss sich der Nationalspieler Betis Sevilla an – dem Tabellenzehnten der spanischen LaLiga.

Kritik an Ex-Berater

Eine Teilschuld für den geplatzten LFC-Transfer trägt in Augen Fekirs sein ehemaliger Berater Jean-Pierre Bernès. Das Thema habe er aber mittlerweile verarbeitet, wie er schildert: „Es gibt keinen Grund, darüber zu sprechen, wenn man nichts Gutes zu sagen hat. Ansonsten könnte ich etwas sagen, was ich später bereue. Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm und will ihn auch nicht haben.Wenn man in Verhandlungen ist und den Spieler nicht darüber informiert, was eigentlich los ist, ist das nicht normal.“

Weil er einen Neuanfang wollte, ließ in Lyon vor wenigen Wochen ziehen. Warum es kein Top-Klub geworden ist, lässt Fekir offen. Betis sei für ihn „das beste Projekt“. Manchmal braucht es mehrere Anläufe, bis ein Deal über die Bühne geht. Dass der Scharfschütze jedoch eines Tages für Liverpool spielen wird, scheint angesichts der mysteriösen Umstände unwahrscheinlich.





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