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Jürgen Klopp, Trainer des Liverpool FC, sprach in der Pressekonferenz vor dem Premier League-Spiel gegen Leeds United über Wijnaldum und Transfers.
Photo credit: Andrew Couldridge/Getty Images

PK mit Klopp über Leeds, Wijnaldum und Transfers

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  • Autor Richard Köppe
    14 Monat(e) vor



In der Pressekonferenz zum Premier League-Auftakt gegen Leeds United sprach Liverpool-Trainer Jürgen Klopp über den Saisonstart und Georginio Wijnaldum.

Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass Liverpools Kapitän Jordan Henderson auf der Kop-Tribüne in Anfield den Premier League-Titel in den Nachthimmel streckte. Jetzt fällt nur wenige Wochen nach dem Gewinn der ersten Meisterschaft seit 30 Jahren der Startschuss für einen neuen Anlauf auf Englands begehrteste Trophäe.

Zum Auftakt bekommt es Meister Liverpool mit dem Aufsteiger Leeds United zu tun. Trainer Jürgen Klopp weiß, dass die Partie gegen das Team von Kult-Trainer Marcelo Bielsa kein Selbstläufer wird: "Leeds wird sich nicht öffnen und naiv sein", sagte Klopp. "Sie sind sehr diszipliniert und die Dinge, die sie tun, sind absolut brillant. Dazu sind sie wirklich gut organisiert, aber sie werden vor Herausforderungen stehen. Die Premier League unterscheidet sich von der Championship, aber sie werden in der Premier League zu 100 % gut abschneiden."

Klopp führte "500-600 Gespräche" mit Wijnaldum

Eine Personalie die eine entscheidende Rolle gegen Leeds United spielen kann ist Mittelfeldspieler Georginio Wijnaldum. Die Zukunft des Niederländers beim Liverpool FC wird derzeit heiß diskutiert. Wijnaldums Vertrag läuft im Sommer 2021 aus und bisher standen die Anzeichen nicht auf einen weiteren Verbleib beim Premier League-Champion. Stattdessen bekundete der FC Barcelona Interesse an den Diensten des Mittelfeldspielers.

Berichten zufolge hat Klopp nach der Länderspielpause das persönliche Gespräch mit Wijnaldum gesucht. Als der Trainer auf der Pressekonferenz darauf angesprochen wurde, stellte er klar, dass dies keine außergewöhnliche Situation sei: "Seit Gini hier ist, habe ich 500 oder 600 Gespräche mit ihm geführt", scherzte Klopp. "Natürlich habe ich mit ihm gesprochen, seit er von der Länderspielpause zurückgekehrt ist. Aber das ist alles."

Wie es aber genau um Wijnaldums Zukunft steht, wollte Klopp nicht im Detail verraten. Aus seiner Sicht ist er mit dem aktuellen Stand der Dinge zufrieden: "Es ist alles gut mit Gini. Absolut gut für die Zukunft, soweit es uns betrifft. Ich kann nicht für die nächsten Jahre sprechen, aber es ist alles gut für den Moment. Sie kennen die Situation - zwischen mir, Gini und dem Verein ist alles in Ordnung."

Noch keine Entscheidung über Brewsters Zukunft

Ein weiterer Spieler der im Transfermarkt gefragt ist, ist Stürmertalent Rhian Brewster. Der 20-Jährige wird regelmäßig mit einem Wechsel oder einer Leihe in Verbindung gebracht, obwohl Brewster selbst gerne in Liverpool bleiben möchte. Wie Klopp mit Brewster weiterplant, habe er noch nicht endgültig entschieden: "Die Entscheidung über den Kader ist noch nicht abgeschlossen. Das müssen wir noch nicht. Wir sind wirklich bei ihm und denken über seine Entwicklung nach. Wie wir ihn gebrauchen können. Es gibt also nichts zu sagen. Ob Leihe etc, es ist noch nichts entschieden", so Klopp.

Aufgrund der hohen Anzahl an Spielen in dieser Saison wird Klopp wohl jeden Spieler gebrauchen können. Auf der Pressekonferenz zeigte sich der Deutsche vor allem unzufrieden mit der Entscheidung der Premier League, nur drei Wechsel pro Spiel zu erlauben. Nach der Corona-Pause waren im Saisonendspurt fünf Wechsel pro Spiel erlaubt, doch die Premier League entschied sich, zu den alten Regeln zurückzugehen, damit Mannschaften mit einem großen Kader keinen Vorteil daraus erzielen können.

Klopp unzufrieden mit nur drei Auswechslungen

"Ich dachte aus Sicht des gesunden Menschenverstandes, dass wir nur dieses Jahr 20 [Spieler im Kader] und fünf [Auswechslungen] haben würden", sagte Klopp. "Ich mag es nicht, dass wir uns mit dieser Sache aufgrund falscher Fakten befassen. Es geht nicht um Vorteile - es geht um das Wohlergehen der Spieler."

"Schaut euch die anderen Länder an! Bayern hat die beste Mannschaft und einen Vorteil mit den fünf Auswechslungen, aber sie spielen die meisten Spiele. Jetzt sind es 18 [Spieler im Kader] und drei [Auswechslungen]. Jetzt musst du öfter rotieren, du brauchst mehr und passende Spieler. Das ist jetzt die Arbeit, die wir machen müssen. Wir haben die Entscheidungen getroffen."





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