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Die Gespräche zwischen Liverpool-CEO Billy Hogan und der Fanvereinigung 'Spirit of Shankly' endeten mit einer positiven Note.
Photo credit: Peter Byrne / Imago Images

Nach Super-League-Fiasko: Fans und Vorstand des Liverpool FC nähern sich an

Fanszene

  • Autor Noel Pospiech
    5 Monat(e) vor



Die Gespräche zwischen Liverpool-CEO Billy Hogan und der Fanvereinigung 'Spirit of Shankly' endeten mit einer positiven Note.

Am Dienstag trafen sich vier Vertreter der Fanvereinigung mit Hogan und weiteren Vereinsverantwortlichen zu einem ersten Gespräch. Dabei wurden die Ereignisse der letzten Wochen thematisiert und aufgearbeitet.

 

Einer der Hauptgründe für das einberufene Treffen war die ursprüngliche Zusage Liverpools an der 'European Super League'. Fans aller teilnehmender Vereine boykottierten die Pläne und kritisierten die Pläne der Klubs massiv, woraufhin das Projekt nach nicht mal 48 Stunden in den Sand gesetzt wurde.

Spirit of Shankly mit klaren Forderungen an Klub

Nach dem ersten Treffen mit den Liverpool-Verantwortlichen geht die Fanvereinigung mit ersten, positiven Eindrücken aus den Gesprächen. Auch Billy Hogan kündigte an, dass es nun "positive und bedeutende Änderungen im Verein brauche".

 

'Spirit of Shankly' stellte zudem gewisse Forderungen an den Klub. In Zukunft sollen Fans wieder stärker in die Geschehnisse innerhalb des Vereins eingebunden werden und bei wichtigen Entscheidungen zur Rate gezogen werden.

Die Fanvereinigung will in Zukunft mindestens zwei Fan-Repräsentanten im Verein installieren. Das soll dazu dienen, dass Fans ihr Anliegen durch die Vertreter besser zum Ausdruck bringen können, sozusagen als Bindeglied zwischen Verein und Fans. Außerdem möchte man, dass die Eigentümer und der Verein eng mit der Fanvereinigung an einer Reform arbeiten, um die Rolle der Fans im Verein wieder zu verstärken.

FSG soll für Super-League-Debakel aufkommen

Die fehlgeschlagene Initiierung der Super League hat immense Kosten verursacht. 'Spirit of Shankly' verlangt, dass allein die Eigentümer der 'Fenway Sports Group' die Kosten dafür tragen. Ähnliche Versprechen gaben bereits die Eigentümer von Arsenal. Der Verein soll dabei nicht belastet werden.

Der Chelsea FC hat beispielsweise dafür gesorgt, dass bereits ab den nächsten Vereinsmeetings immer drei außenstehende Berater mit von der Partie sind. Ob Liverpool die Forderungen von 'Spirit of Shankly' umsetzt, ist allerdings noch offen. Hogan kündigte an, mit den Vereinsverantwortlichen rund um John Henry, Michael Gordon und Tom Werner über die Forderungen zu sprechen.


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'Spirit of Shankly' erwartet in den nächsten Tagen ein zweites Meeting seitens des Vereins. Dann wird sich zeigen, ob Liverpool auf die Forderungen der Fanvereinigung eingeht.








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