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Fans mit Mundschutz beim Premier League-Spiel Liverpool FC - AFC Bournemouth.
Photo credit: Jan Kruger/Getty Images

Mannschaftsärzte äußern Bedenken zum Neustart

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  • Autor Steven Franke
    22 Tage vor



Um eine baldige Rückkehr zum Spielbetrieb zu gewährleisten, sollen medizinische Protokolle für den Neustart skizziert werden, in denen die Mannschaftsärzte der Premier-League-Clubs ihre Sicherheitsbedenken äußern.

Den Spielern und Managern werden diese Protokolle nächste Woche im Zusammenhang mit dem Projekt- und Zeitplan zur Fortsetzung der Premier League vorgelegt. Die englischen Clubs arbeiten aktuell an Plänen, um die Saison 2019/20 inmitten der Coronavirus-Pandemie abschließen zu können. Dabei ist die Premier League auf den Rat der Regierung angewiesen.

Vorbereitungen für einen baldigen Re-Start laufen auf Hochtouren

Richard Bevan (Hauptgeschäftsführer des Verbands der Liga-Manager) stellte zuletzt fest, dass es keinen Hinweis darauf gebe das Spieler oder Manager zu einem Neustart gezwungen werden würden. Es seien ausschließlich Pläne zur Gewährleistung der Sicherheit - inklusive Testverfahren.

Er sagte gegenüber dem BBC Radio 4: "Nächste Woche werden die medizinischen und betrieblichen Protokolle den Managern und Spielern vorgelegt. Hoffentlich wird es Lösungen geben, die diese sichere Umgebung schaffen. In der Zwischenzeit bleiben wir sehr aufgeschlossen, und wie immer nehmen die Manager ihre Verantwortung gegenüber dem Spiel in all diesen Fragen sehr ernst.

Bevan sagte, er rechne damit, die Protokolle in Dokumentenform am Donnerstag, vor dem Treffen nächste Woche, zu erhalten. Er fügte hinzu: "Es umfasse Tests, Nachverfolgung der Kontaktpersonen, verfügbare PSA (persönliche Schutzausrüstung), klare Richtlinien zur sozialen Distanzierung und natürlich eine sichere Umgebung zum Trainieren und Spielen."

"Es wird Anleitungen zur Kardiologie, zum mentalen und emotionalen Wohlbefinden geben, und ich denke, die Botschaft muss lauten: Gesundheit ist das Leitprinzip für jede Entscheidungsfindung."

Wird das Tragen von Gesichtsmasken im Training Pflicht?

Wenn es nach Richard Garlick (Fußball-Direktor der Premier League) ginge, dann müssten die Spieler während des Trainings Masken tragen. In einem siebenseitigen Dokument, welches er letzte Woche veröffentlicht hat, ist die Rede von Spielern, die beim Training Masken tragen.

Der Epidemiologe Rowland Kao sagt Masken seien eine "vernünftige" Vorsichtsmaßnahme. "Es ist unklar, wie viel Schutz diese Masken wirklich bieten. Aber es erscheint vernünftig, so viele Vorsichtsmaßnahmen wie möglich zu treffen", sagte Kao.

Von Spielerseite her gibt es bereits auch schon mindestens eine Gegenstimme. Denn Brightons Stürmer Glenn Murray bezeichnete die Idee, Gesichtsmasken zu tragen, als "absurd".

Premier-League-Ärzte schreiben Fragenkatalog für die Liga-Bosse

Zuletzt wurde berichtet, dass Klubärzte der Premier League an Garlick und den medizinischen Berater der Liga, Mark Gillett, ihre Bedenken geschrieben und 100 Fragen zu den vorgesehenen Vorgaben und Regeln gestellt haben.

Die Fragen umreißen verschiedene Bedenken, darunter die Verabschiedung von Richtlinien, die immer noch die Gefahr des Todes, Haftung, Tests und Versicherung bergen; die Übertragung des Virus durch Schweiß, Atem oder Körperkontakt; den Verdacht, dass einige Klubs bereits Richtlinien missachten; oder die Realisierung von Notfalleinätzen auf dem Trainingsgelände oder im Stadion.

Medizinische Funktionäre aus einer Reihe von Sportverbänden treffen am Mittwoch, dem zweiten Treffen dieser Woche, mit Vertretern von Public Health England zusammen. Wie sich die FA und auch Behörden entscheiden bleibt offen. Aber eine baldige Entscheidung muss her, denn die UEFA wartet auf die nationalen Entscheidungen zur Fortsetzung des Spielbetriebs. Bis zum 25. Mai müssen die europäischen Ligen ihr Konzept beim Verband vorlegen.

 





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