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Photo credit: John Powell/Getty Images

Lijnders: Pokalwettbewerbe sind die Seele des Fußballs

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  • Autor Richard Köppe
    8 Monat(e) vor



Co-Trainer Pep Lijnders sprach in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Milton Keynes Dons über Pokalwettbewerbe, Klopps Auszeichnung zum Welttrainer und die jungen Spieler in der Mannschaft.

Am Mittwochabend steigt Liverpool um 20:45 Uhr in die dritte Runde des Carabao Cups ein. Die Reise geht zum Drittligisten Milton Keynes Dons. Statt Jürgen Klopp stellte sich sein Assistent Pep Lijnders den Fragen der Presse. Der Chefcoach befindet sich noch auf dem Rückweg von Mailand, wo er zum FIFA Welttrainer des Jahres 2019 ausgezeichnet wurde.

Pep Lijnders über...

...Jürgen Klopps Auszeichnung zum FIFA Welttrainer des Jahres:

Ein großes Lob an unsere Struktur und an unsere Eigentümer die von Anfang an auf Jürgen und mich vertrauten. Ihm einen Sechsjahresvertrag zu geben, gibt ihm Zeit etwas aufzubauen. Ich bin sehr stolz (für Jürgen). Ein Meilenstein auf dem langen Weg des Projektes, das er hier umgesetzt hat, für die Art und Weise, wie er das Team aufbaut und wie es sich in jedem Wettbewerb behaupten kann, er war die richtige Verpflichtung. Jürgen ist nicht nur das Gesicht der Mannschaft, sondern das Gesicht des Vereins.
Nicht viele ausländische Manager kommen hierher und werden zum Gesicht eines Clubs. Er hat etwas aufgebaut, das lange halten kann.

 

 

...ob man für die Pokalwettbewerbe wichtige Spieler schonen muss?:

Wir wollen an jedem Wettbewerb teilnehmen. Wir arbeiten so hart, um in dieser Situation zu sein. Pokalwettbewerbe sind für mich die Seele des Fußballs. Sie gehören einer Vergangenheit an, in der kleinere Vereine gegen PL-Mannschaften spielen und ihren lokalen Fans historische Spiele bieten können. Dagegen müssen wir uns behaupten.

Wir wollen diesen Pokal angreifen. Wir werden ein Team aufstellen, das für mich ein PL-Team ist, und die Spieler spüren diese Verantwortung ebenfalls. Wir werden gegen eine hochmotivierte Mannschaft spielen. Sie freuen sich darauf und ich tu es auch. Wir bereiten uns auf dieselbe Weise auf das Spiel vor wie gegen Chelsea.

...ob das Spiel eine Chance für Jugendspieler und erfahrene Spieler mit wenig Einsatzzeit ist?:

Ich denke, es gibt viele Jugendspieler, die dazu bereit sind. In unserem Club geht es darum, innere Wege zu schaffen. Junge Spieler brauchen eher Vorbilder als Kritik. Wir haben den Hunger zu gewinnen und das schafft Entwicklung, macht unsere jungen Spieler stärker.

Von außen sieht man einen Kader, von innen sehen wir ein Team. Wir sehen Game-Changer. Wenn du an allen Wettbewerben teilnehmen möchtest, musst du bereit sein. Wenn du für eine Spitzenmannschaft spielen möchtest, musst du die Wichtigkeit , dass du in jedem Moment benötigt wirst, versthen. Wir haben diese.

Die letzte Saison hat gezeigt, dass die Saison so lang ist mit so vielen Wettbewerben, diese Saison ist sie noch länger mit Community Shield, Super Cup und Klub-Weltmeisterschaft und wir haben uns für einen kleinen Kader entschieden, weil wir Chancen für junge Spieler schaffen wollen. Wir versuchen eine neue Generation zu schaffen.

 

 

...über die Jugendspieler Rhian Brewster, Caiomhin Kelleher und Harvey Elliott:

Ich war Rhians Trainer, als er zur U15 und U16 aus Chelsea kam. Dass er gegen Chelsea bereits auf der Bank saß, ist gewaltig. Das macht uns alle stolz. Selbst wenn er morgen anfängt oder nicht, ist er jedes Mal mehr bereit. Er ist ein absoluter Stürmer, eine typische Nummer neun.

Wir haben Caoimhin Kelleher zu Beginn der Saison nicht ausgeliehen, da wir der Meinung waren, dass er bereit ist, an unserer Torwart-Aufstellung mitzuwirken. Wir wollten, dass er eine gute Vorbereitung hat, aber er war verletzt. Er sieht jetzt gut aus und ist auf jeden Fall bereit dafür.

[Über Harvey Elliott]: Was für eine Überraschung er war, als er in den ersten Trainingseinheiten mitwirkte. Einige Spieler spielen so, als wären sie 28-29 Jahre alt. Er sieht so viel um sich herum, bevor sie passieren. Es ist nicht einfach, in unser Training einzusteigen, und er hat es von den ersten Sessions an gezeigt. Wir sind wirklich froh, dass er bei uns ist.





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