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Jürgen Klopp kann nur zum Teil mit den protestierenden Fans von Manchester United sympathisieren.
Photo credit: Lee Smith/59502689 via Imago

Klopp zum Spielabbruch in Manchester: Sowas darf nicht passieren

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  • Autor Richard Köppe
    7 Monat(e) vor



Liverpools Jürgen Klopp äußerte sich zu den Tumulten letzte Woche im Old Trafford, die zum Abbruch des Spiels gegen Manchester United führten.

Am vergangenen Sonntag protestierten tausende Fans von Manchester United gegen die amerikanischen Besitzer des Vereins, die Glazer-Familie. Dabei drang ein Teil der Protestler in das Stadion ein, zerstörten Kameras und besetzten den Rasen. Aufgrund des Sicherheitsrisikos wurde die Partie zwischen den Red Devils und dem Liverpool FC abgesagt. Neuer Termin ist jetzt der Donnerstag, 13. Mai um 21.15 Uhr.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Southampton erzählte Jürgen Klopp die Geschehnisse vom Sonntag aus seiner Perspektive. "Wir saßen im Hotel und hatten keine Ahnung [von den Protesten]. Dann erzählte unser Teammanager, dass es Probleme am Old Trafford gibt und es nicht sicher ist, ob wir rechtzeitig ankommen werden", sagte Klopp. "Wir haben das Teammeeting abgehalten und anschließend wurde uns erzählt, dass es zu Verspätungen kommen wird. Es war nicht cool, aber es gibt größere Probleme. Danach bekamen wir die Meldung, dass das Spiel abgesagt oder verschoben wurde."

Klopp: "Ich glaube fest an Demokratie"

Zu den Protesten äußerte sich Klopp ebenfalls. Zwar kann der LFC-Trainer die Beweggründe der Fans verstehen, betont aber, dass Gewalt nicht die Lösung ist um einen Standpunkt klarzumachen. "Ich glaube fest an Demokratie, [es] bedeutet, dass ich froh bin, dass die Leute ihre Meinung sagen wollen, das ist völlig in Ordnung. Aber ich weiß, dass es in solchen Situationen nicht allzu oft vorkommt, dass niemand verletzt wird."

"Deshalb habe ich eine Woche zuvor gesagt, als alle Experten loslegten und um Proteste und ähnliches baten, dass wir alle müssen vorsichtig sein müssen und uns beruhigen und  nach den richtigen Dingen fragen müssen. Ich weiß nicht genau, was dort passiert ist, aber ich habe gehört, dass einige Polizisten verletzt wurden und solche Dinge sollten sicher nicht passieren", machte Klopp klar.

"Sie [die Fans] sollten die Türen und solche Sachen nicht eintreten. Ihre Meinung zu sagen, der Welt zu sagen, sie über einige Dinge denken, ist völlig in Ordnung, solange es völlig friedlich ist. Und soweit ich weiß, war es nicht ganz friedlich und dann ist es nicht mehr richtig."

Fünf Spiele in zwei Wochen für Liverpool

Über die Spielversetzung auf den Donnerstagabend war Klopp ebenfalls nicht glücklich, jedoch waren aufgrund des straffen Zeitplans zum Saisonende nicht viele Ausweichtermine mehr übrig. "Ich hätte es vorgezogen, dass Spiel letzte Woche zu spielen, jetzt haben wir fünf Spiele in den letzten zwei Wochen, das ist nicht wirklich cool. Aber so ist es nun mal, ich möchte mich nicht beschweren, so ist eben die Situation."


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Nach dem Heimspiel am Samstagabend gegen Southampton geht es für Liverpool erst gegen Manchester United (Do. 13. Mai) und anschließend gegen West Bromwich Albion (So. 16. Mai) und den Burnley FC (Mi. 19. Mai) bevor die Reds am letzten Spieltag Crystal Palace in Anfield empfangen (So. 23. Mai).





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