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Liverpool FC, FC Liverpool, Jürgen Klopp, Pressekonferenz, Champions League
Photo credit: Paul Ellis/Getty Images

Klopp über Atletico Madrid, Mane und Coronavirus

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  • Autor Richard Köppe
    3 Monat(e) vor



Vor der Champions League-Partie gegen Atletico Madrid stellte sich Liverpools Trainer Jürgen Klopp den Fragen der Presse. Unter anderem war auch der Coronavirus wieder ein Gesprächsthema.

Für das Rückspiel an der Anfield Road hofft Jürgen Klopp auf ausreichend Unterstützung von den Rängen, um die 0:1-Hinspielniederlage wieder gerade biegen zu können. Der Fakt, dass das Stadion morgen gefüllt sein wird, ist leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Mehrere Achtelfinalspiele der Champions League finden aufgrund des Coronavirus als Schutzmaßnahme ohne Beteiligung der Zuschauer statt. In Italien wurde der Ligabetrieb sogar bis zum 3. April komplett eingestellt.

Jürgen Klopp sagte am Dienstag in der Pressekonferenz, dass er die Entscheidung akzeptieren würde, sollte Liverpool in den kommenden Spielen ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen: "Es geht hier nicht um mich als Trainer, es geht darum, ein Mensch zu sein. Einige Dinge sind wichtiger als Fußball, und das haben wir in diesem Moment erkannt. Wir brauchen Zeit, um eine Lösung dafür zu finden. Ich weiß nicht genug", sagte Klopp. "Was auch immer entschieden wird, wir werden es respektieren. Es ist klar, dass wir das akzeptieren werden, aber ich weiß nicht, wie viel Sinn es in diesem Moment macht."

Heimspiel ein großer Vorteil für Liverpool

Die Sorgen des Trainers dürften sich eher mit dem kommenden Gegner Atletico Madrid beschäftigen. Die Spanier erkämpften sich einen 1:0-Sieg im heimischen Stadion und gehen mit einem Vorteil ins Rückspiel am Mittwoch. Liverpool muss mit zwei Toren-Vorsprung siegen, um das Viertelfinale der Champions League zu erreichen.

"Es ist Halbzeit für uns. Wir nutzen diese meistens um kritisch zu sein", sagte Klopp über das kommende Spiel. "In der zweiten Hälfte lernen wir aus Situationen und verbessern uns. Diesmal hatten wir drei Wochen Zeit, keine 15 Minuten. Wir wollen diese Zeit nutzen. Es ist viel klarer als zuvor. Einige Vorteile, die sie hatten, besitzen wir jetzt."

Damit spricht Klopp den Heimvorteil der Reds an. Mit der Unterstützung der Fans konnte Liverpool schon so manches Spiel an der Anfield Road drehen, zuletzt im letzten Champions League-Halbfinale gegen den FC Barcelona (4:0-Sieg nach 0:3-Hinspielniederlage): "Unsere Fans werden unser Vorteil sein und wir müssen es auf die Leistung auf dem Spielfeld übertragen. Es muss außergewöhnlich sein, weil sie tief verteidigen und über Konterangriffe eine Bedrohung sind. Jeder Spieler kann gefährlich sein. Bei Standardsituationen, sind sie ein erfahrenes Team. Sie wissen, wie sie damit umgehen sollen. Aber nicht viele von ihnen haben zuvor noch nie in Anfield gespielt, und das wollen wir nutzen."

Klopp würde Mané kein zweites Mal opfern

Um die wichtigen Tore soll sich selbstverständlich der Angriff um Roberto Firmino, Mohamed Salah und Sadio Mané kümmern. Im Hinspiel konnte das Trio seine Stärken nicht entfalten und Klopp wechselte Mané sogar zur Halbzeit aus, um einen Platzverweis zu verhindern. Der Trainer der Reds würde am Mittwoch diese Entscheidung so nicht mehr treffen:

"Wir haben darüber gesprochen, aber wir werden es noch einmal erwähnen. In einer ähnlichen Situation würde ich nicht dasselbe tun. Wir haben eine große Chance, uns in dieses Spiel zurück zu kämpfen. Dazu brauchen wir immer einen Schiedsrichter, der sich solcher Situationen bewusst ist. Wir müssen damit klar kommen.

"Sadio hat nichts falsch gemacht. Jeder lief (an dem Abend) gegen seinen Ellbogen oder Ähnliches. Wir erwarten eine routinierte Leistung von Atletico. Es ist ein Bereich des Spiels, den wir verbessern können, und wir müssen das zeigen. Höhere Geschwindigkeit, Umschalten, in und um ihre Formation herumspielen."

 





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