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Reds-Coach Jürgen Klopp beschwerte sich nach dem Spiel gegen Manchester City über die Anstoßzeiten der Premier League.
Photo credit: Shaun Botterill / POOL / AFP

Klopp sauer über Anstoßzeiten: Premier League mit Mangel an Führung

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  • Autor Noel Pospiech
    7 Monat(e) vor



Reds-Coach Jürgen Klopp beschwerte sich nach dem Spiel gegen Manchester City über die Anstoßzeiten der Premier League.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Skyblues ärgerten sich sowohl Klopp, als auch sein Gegenüber Pep Guardiola, über die miserable Ansetzung des Spiels. Allerdings ließ der Coach nicht nur über dieses Spiel seinem Ärger freien Lauf: "Direkt nach der [letzten] Länderspielpause hatten wir samstags um 12:30 Uhr ein Spiel gegen Everton. Manche meiner Spieler kamen direkt aus Peru, sowas sollte eigentlich nicht vorkommen."

Klopp äußerte zwar Verständnis für die Liga, aber man müsse auch "mehr auf die Klubs achten". Außenverteidiger Trent-Alexander-Arnold verletzte sich beim Spiel gegen City und vergrößerte somit das Lazarett der Reds.

 

 

"Wir müssen wieder über fünf Wechsel reden"

Auch City-Trainer Guardiola pflichtet dem Deutschen bei: "Heute hat sich der Rechtsverteidiger der englischen Nationalmannschaft verletzt, andere Spieler waren ebenfalls angeschlagen. Ich weiß nicht, wer diese Entscheidungen trifft. Man sollte die Spieler schützen."

Auf den Schutz der Spieler angesprochen, wies Klopp auf die mittlerweile gestrichene Regel über die Erhöhung der Anzahl der Wechsel hin. "Es geht nicht um uns, sondern um die Anstoßzeiten. Es sollte verboten sein, mittwochabends und samstags um 12:30 Uhr zu spielen", so der Trainer. "Wir müssen wieder die fünf Wechsel in Betracht ziehen."

Die Premier League hat, als einzige der Topligen, das Auswechselkontingent von fünf auf die ursprünglichen drei Spieler pro Partie heruntergeschraubt. Die FIFA hingegen lässt die Regelung für diese Saison noch zu, allerdings obliegt es den jeweiligen Ligen, diese Entscheidungen selbst zu treffen.

 

 

Fehlende Kommunikation zwischen Klubs und Liga

Klopp ist ohnehin nicht begeistert mit der Abschaffung der höheren Wechselanzahl. Die Mehrheit der Premier-League-Vereine stimmte für die Aufhebung der Regelung, da fünf Wechsel pro Partie den vermeintlich größeren Klubs stärker zugutekommen würden.

Der Trainer der Reds hätte sich allerdings gewünscht, dass die Liga und allen voran deren Vorsitzender, Richard Masters, selbst das Heft in die Hand genommen hätten: "In der Premier League herrscht ein Mangel an Führung. Richard Masters hat sich schlecht verkauft."

Klopp bemängelt zudem das fehlende Verständnis für die Vereine und deren Spieler: "Es wäre schön, wenn uns jemand gefragt hätte, was wir darüber denken. Die Wechselregelung ist kein Vorteil, sie ist eine Notwendigkeit. Alle anderen Ligen haben auch fünf Wechsel pro Partie."





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