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Liverpool FC, FC Liverpool, Jürgen Klopp, Pressekonferenz
Photo credit: Glyn Kirk/Getty Images

Klopp-PK: Wir unterschätzen diesen Lauf nicht

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  • Autor Richard Köppe
    3 Monat(e) vor



Jürgen Klopp sprach auf der Pressekonferenz vor dem Bournemouth-Spiel unter anderem über Liverpools mäßige Form, die Stimmung in Anfield und die Spielweisen der Gegner.

Nach drei Niederlagen in den letzten vier Pflichtspielen befindet sich Liverpool in einem kleinen Formtief. Beim Heimspiel gegen den AFC Bournemouth am Samstagmittag soll diese Negativserie nun beendet werden. Bei Jürgen Klopps Pressekonferenz war natürlich die Form seiner Mannschaft das große Gesprächsthema. Der Trainer versicherte, dass es nur durch harte Arbeit möglich ist den Negativtrend zu beenden:

"Siege geben dir Selbstvertrauen, Niederlagen nehmen es dir weg, was normal ist. Eine Niederlage fühlt sich wie zwei an, was kein großer Unterschied ist. Wichtig ist nur, wie du wieder auf die Bahn kommst. Das kannst du schaffen, indem du hart arbeitest. Wir müssen kämpfen, um wieder auf die Strecke zu kommen. Wir müssen das als Einheit tun", gibt sich Klopp kämpferisch.

"Wir unterschätzen (diesen Lauf) nicht, es ist das Gegenteil von normal, aber wir können die Dinge nicht ändern. Um es wieder gerade zu biegen müssen wir uns auf die positiven Dinge mit mehr Intensität verlassen. Erzwinge Momente mit Qualität, und all das Zeug."

Klopp weiß von Bournemouths Konterstärke

Gerade gegen defensiv eingestellte Teams wie Atletico Madrid und den Watford FC hatte Liverpool seine großen Mühen. Es gelang der Mannschaft nicht, ausreichend Chancen zu kreieren und gleichzeitig die Konzentration in der Defensive aufrecht zu erhalten. Klopp rechnet damit, dass auch der AFC Bournemouth eine ähnliche Spielweise wählen wird:

"Dass Gegner die auf diese Weise gegen uns zu spielen ist nicht neu, es ist dasselbe, ein Defensivblock und Konter nach Standardsituationen", so Klopp. "Bournemouth ist gefährlich in solchen Situationen also müssen wir zu 100% bereit sein. Wir müssen Fußball spielen, einen Weg erzwingen, die Seiten wechseln, Raum schaffen und diesen perfekt verteidigen. Nichts wäre anders, wenn wir gewonnen oder verloren hätten. Das ist einfach unsere Art zu spielen."

"Wir spielen gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft. Ihre Stürmer sind jetzt wieder zurück und sie befinden sich in einem schwierigen Moment. Wir respektieren das, wir wünschen ihnen alles Gute, aber nicht morgen. Es geht nicht um Rekorde, sondern darum, einen Sieg morgen möglich zu machen." 

Knackt Liverpool in Anfield den Heimrekord?

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge wird Liverpool wieder zuhause in Anfield spielen. Mit einem Sieg können die Reds einen neuen Rekord von 22 Heimsiegen in Serie aufstellen. Klopp weiß um die Wichtigkeit einer guten Stimmung in Anfield und weist jegliche Kritik, die Stimmung habe in den letzten Spielen gelitten, zurück: "Der Einfluss von Anfield ist viel größer als ich dachte, aber das habe ich vor einiger Zeit bereits erkannt. Es fühlt sich nicht so an, als hätten wir die letzten 22 Spiele (zu Hause) gewonnen. Wir ignorieren nicht, was gerade bei uns passiert, wir müssen nur die Atmosphäre schaffen und diese dann nutzen. Jeder braucht die richtige Einstellung dafür", sagte Klopp.

"Wir haben Atletico verloren, eine besondere Atmosphäre herrschte dort. Ich glaube nicht, dass ich den Dialog über die Anfield-Atmosphäre begonnen habe. Wir liegen 2:1 gegen West Ham zurück. Welche Fans sind sich zu 100% sicher, dass wir das Spiel drehen können? Sie sind für die guten Dinge verantwortlich. Wir für das was im Spiel passiert."

Klopp sieht keinen negativen Effekt der Winterpause

Der Negativtrend der Reds ereignete sich gerade nach der zweiwöchigen Winterpause, die vor allem Klopp sehr stark befürwortet hat. Zwar haben sich Spieler in der Pause gut erholt, aber der Rythmus scheint mitunter gelitten zu haben. Klopp seinerseits macht die Spielpause nicht verantwortlich für die schlechten Ergebnisse.

"Es ist meine Aufgabe, den Spielern zu helfen, den Punkt zu erreichen, wo wir hinwollen und wo wir uns zugehörig fühlen. Wir werden ihnen all diese Hilfe geben. Heute trainieren wir, bilden eine Aufstellung und spielen Fußball. "Es ist ein Zufall (dass der Lauf nach der Pause kam). Machen wir in der Analyse jetzt etwas anders? Nein."

 





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