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Liverpool FC, Jürgen Klopp, Pressekonferenz, Watford FC
Photo credit: Oscar del Pozo/Getty Images

Klopp-PK über Scouser, Watford und Naby Keïta

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  • Autor Richard Köppe
    3 Monat(e) vor



Jürgen Klopp sprach in der Pressekonferenz vor dem Premier League-Spiel gegen Watford unter anderem über seine Beziehung zur Stadt Liverpool.

Seit Oktober 2015 arbeitet Jürgen Klopp schon beim Liverpool FC. In den viereinhalb Jahren hat er es mit seiner charismatischen Art und der Rückkehr in den internationalen Spitzenfußball geschafft, die Herzen der Liverpooler, auch Scouser genannt, für sich zu gewinnen (außer vermutlich bei den Fans des Everton FC).

Auf der Pressekonferenz am Freitag wurde er darauf angesprochen, dass am 28. Februar der 'Welt-Scouser-Tag' ist und ob er sich schon als ein wahrer Scouser sieht: "Nein, nicht offiziell, denke ich, aber so halb", lautete die ehrliche Einschätzung des Trainers. "Ich identifiziere mich wirklich gerne mit der Region, in der ich lebe. Als ich geboren wurde, war ich zu 100 Prozent ein Junge aus meiner Region - ich sprach den Dialekt und all das Zeug", sagte der gebürtige Stuttgarter.

"Ich war zuerst in Frankfurt und dann in Mainz, um zu studieren, und ich liebe die Region noch heute. Ich bin nach Dortmund gegangen, was ganz anders ist, aber ich habe dort Freunde."

"Jetzt sind wir also hier und zu 100 Prozent hier. Ich habe so viele nette Leute getroffen. Es ist nicht nötig, uns von etwas zu trennen. Es ist nicht so, dass ich an all die Dinge gewöhnt bin, die hier üblich sind, aber immer mehr und mehr und ich mag es. Es ist interessant und es ist schön so."

Liverpools Mühen mit den Abstiegskandidaten

Neben seinen Heimatgefühlen wurde Klopp natürlich auch Fragen zu sportlichen Themen gestellt. Liverpool reist am Samstagabend zum Abstiegskandidaten Watford und kann mit dem 19. Premier League-Sieg in Folge einen neuen Rekord aufstellen. Kein leichtes Unterfangen, denn unter Trainer Nigel Pearson haben sich die Hornets in der Liga wieder gefangen.

"Ich kannte Nigel Pearson nicht gut, bevor er nach Watford kam. Er hat eine wirklich interessante Vorgeschichte", sagte Klopp. "Er macht einen außergewöhnlichen Job, man konnte sehen, welche Auswirkungen dies auf das Team hatte. Offensichtlich waren die letzten vier Spiele eine Ergebniskrise für sie, aber keine Leistungskrise. Sie spielen gut."

Klopp wird gewappnet sein, schließlich taten sich die Reds letztens gegen die Abstiegskandidaten West Ham United und Norwich City schwerer als zu Beginn angenommen: "Die Leute werden über Spiel Nummer 19 sprechen und es ist eine gute Gelegenheit für sie, uns einen echten Kampf zu geben. Ich dachte vor Wochen, dass Watford auswärts eine der schwierigsten Aufgaben sein würde. Ich freue mich darauf."

Startet Keïta oder Oxlade-Chamberlain?

Personaltechnisch muss Jürgen Klopp weiterhin auf seinen Kapitän Jordan Henderson und James Milner verzichten. Gegen West Ham startete Naby Keïta im Mittelfeld, aber auch Alex Oxlade-Chamberlain kann sich gute Hoffnungen auf einen Startplatz machen. Klopp macht aber deutlich, dass die Beiden nicht im Konkurrenzkampf zueinander stehen: "Hoffentlich sehen sie das nicht so, das ist nämlich nicht der Fall, sie bieten selbstverständlich verschiedene Dinge an", so Klopp.

„Naby kann natürlich besser spielen als er es (gegen West Ham) getan hat, aber das war nicht der Grund (für die Auswechslung): Das Spiel war so wie es war und Oxlade kam völlig frisch und mit seiner natürlichen Fähigkeit, Angriffsweise, Geschwindigkeit - es ist ein anderer Spielertyp. Aber das sagt eigentlich nichts darüber aus, [in einer] anderen Situation braucht man verschiedene Spieler und sie sind alle außergewöhnlich. Das ist alles in Ordnung, aber bis zu dem Wechsel, haben wir uns in Positionen fixiert, es war nicht flexibel genug, es war nicht unvorhersehbar genug, wir waren zu leicht zu verteidigen, wir haben es nicht wirklich geschafft durchzukommen."

„Diese Probleme mussten wir lösen, denn das wird wieder ähnlich sein: Von Foster zu Deeney wird eine häufig verwendete Option für Watford sein [also] müssen wir da sein und sicherstellen, dass wir viel mehr zweite Bälle gewinnen, und dann können wir diese Bälle verwenden. Aber in diesem Spiel waren wir mit Sicherheit die zweitbesten im zweiten Ballspiel."

 





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