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Jürgen Klopp kann über die Aussagen von Manchester City-Trainer Pep Guardiola zur Sympathie des Liverpool FC nur lachen.
Photo credit: Michael Regan/Getty Images

Klopp lacht über Guardiolas absurde Liverpool-Aussage

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  • Autor Richard Köppe
    5 Monat(e) vor



"Alle im Land unterstützen Liverpool", behauptet City-Trainer Pep Guardiola. LFC-Trainer Jürgen Klopp kann über diese Aussage nur lachen.

Der Meisterschaftskampf in der Premier League zwischen dem Liverpool FC und Manchester City steuert langsam dem Ende entgegen. Durch den 5:0-Sieg gegen Newcastle United konnten die Skyblues ihren Vorsprung auf Liverpool, die gegen Tottenham nur 1:1 spielten, auf drei Punkte ausbauen.

Nach dem Sieg über die Magpies ließ sich City-Trainer Pep Guardiola aber zu der Aussage hinreißen, dass die Leute in Großbritannien "lieber Liverpool gewinnen sehen als uns." Im selben Zug ließ sich der Spanier zu der Aussage hinreißen, dass "Liverpool eine unglaubliche Geschichte im europäischen Wettbewerb habe", aber "nicht in der Premier League, da sie diese nur einmal in 30 Jahren gewonnen haben."

"Selbst in Liverpool sind die Hälfte für uns"

Am Montag wurde Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Premier League-Spiel gegen Aston Villa mit den Aussagen Guardiolas von den Journalisten konfrontiert. Der Deutsche konnte sich dabei ein Lachen nicht verkneifen.

"Ich lebe in Liverpool, also wollen viele Leute hier, dass wir die Liga gewinnen, das stimmt, aber selbst hier sind es wahrscheinlich nur 50 Prozent – andere Leute sind in einen anderen Kampf verwickelt", so Klopp.

In Wahrheit wird Liverpool von Fans der anderen Vereine meist überall im Land mit Schmähgesängen konfrontiert, die über die verlorene Meisterschaft 2013/14 bis zur Armut in Liverpool oder der Verunglimpfung der Hillsborough-Opfer geht.

Klopp ordnet Guardiolas Aussage vernünftig ein

Klopp versuchte sich die Aussagen Guardiolas mit dem Umstand zu erklären, dass er diese direkt nach dem Spiel getroffen habe. Nach dem Spurs-Spiel hat Klopp selbst sich zu einem negativen Kommentar zur Spielweise der Londoner hinreißen lassen. "Nach einem Spiel sind wir Trainer natürlich, wie soll ich sagen, massiv vom Spiel und der Situation beeinflusst."

"Was ich also [nach dem Spurs-Spiel] gesagt habe, würde ich es noch einmal sagen? Nein. Was ich nach dem Spiel gesagt habe, sie spielen, wie sie spielen, aber sind immer noch nur Fünfter. In diesem Moment fühlte es sich gut an, aber falsch. Es war nur mein Gefühl in diesem Moment und ich konnte Antonio nicht mehr respektieren und wie er sein Team organisiert."

"Ich weiß nicht wirklich, in welcher Situation Pep war, nachdem er aus der Champions League ausgeschieden ist, das ist natürlich schon sehr schwer zu ertragen, aber dann hat es Liverpool natürlich bis ins Finale geschafft. Dann hast du noch solche Dinge wie, 'sie haben gegen Villarreal gespielt und wir haben gegen Real gespielt'. Dann sagst du, was du sagst."

"Ich hatte recht, mit Tottenham und [Pep] hatte recht, dass wir die Premier League nur einmal gewonnen haben. Ich habe keine Ahnung, ob das ganze Land uns unterstützt, das weiß ich nicht, es ist eigentlich nicht das Gefühl, das ich bekomme, wenn wir an andere Orte gehen und dort spielen, es ist eigentlich das Gegenteil. Aber vielleicht weiß er mehr darüber als ich."

Liverpool und City pushen sich gegenseitig zu Titeln

Die Champions League ist für Manchester City seit dem Amtsantritt von Guardiola im Jahr 2016 das Saisonziel Nummer Eins für die Skyblues. Bisher hat es nie zum Titel in der Königsklasse gereicht, während Liverpool in dieser Zeit das dritte Mal im Endspiel steht.


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Andererseits gelang es dem Liverpool FC nicht, die bei den Fans hoch dotierte Meisterschaft, so oft zu holen, wie es unter Klopp vielleicht möglich wäre. 2018/19 war Liverpool nach einer überragenden Saison mit 97 Punkten und nur einer Niederlage trotzdem einen Punkt hinter den Skyblues. Auch dieses Jahr scheint es, als würde Guardiolas Team mit einem geringen Punkteabstand vor Liverpool den Titel sichern. Dort kann sich aber das Blatt in den letzten drei Spielen aber auch noch zugunsten der Reds wenden.

 





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