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Timo Werner von RB Leipzig wird wohl nicht zum Liverpool FC und zu Jürgen Klopp wechseln.
Photo credit: Hannibal Hanschke/AFP via Getty Images

Klopp erklärt den Rückzug beim Werner-Transfer

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  • Autor Richard Köppe
    24 Tage vor



Timo Werner wird aller Voraussicht nach nicht im Sommer zum Liverpool FC wechseln. Jürgen Klopp erklärt, warum der Transfer nicht zustande kam.

Kein Spieler wurde in den letzten Monaten so sehr mit einem Wechsel zum Liverpool FC in Verbindung gebracht wie Timo Werner. Der Angreifer vom RB Leipzig stand anscheinend auf Liverpools Wunschliste für die Transferperiode im Sommer. Der Nationalspieler schien selbst einem Wechsel zum Champions League-Sieger nicht abgeneigt zu sein. In einigen Interviews äußerte er einige positive Worte über Jürgen Klopps Team.

Circa 60 Millionen Euro Ablöse hätte Liverpool für Werners Dienste an RB Leipzig überweisen müssen. Die Reds zögerten bei dieser hohen Ablösesumme, weswegen Werner sich jetzt anscheinend mit dem Chelsea FC einigte. Dort erhält er nach Berichten ein wöchentliches Gehalt von 200.000 britische Pfund pro Woche. Offiziell bestätigt wurde der Transfer noch nicht.

Umstände für große Transfers müssen stimmen

Im Interview mit Sky Deutschland wurde Jürgen Klopp zur aktuellen Situation auf dem Transfermarkt befragt. Dabei sprach er seine Bewunderung für den hoch gehandelten  Werner und dessen Landsmann Kai Havertz aus. Der Transfer mit Werner sei am Ende wohl wegen der finanziellen Unsicherheit, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, nicht zustande gekommen.

"Es gibt viele gute Spieler auf diesen Planeten. Timo Werner ist ein guter Spieler, Kai Havertz ist ein guter Spieler", sagte Klopp. "Der passende Zeitpunkt und die passenden Umstände - dass muss alles zusammenkommen. Vor sechs, sieben Wochen wussten wir noch nicht, ob wir dieses Jahr überhaupt noch spielen können. Wenn wir die zweite Hälfte der Saison nicht gespielt hätten, würden wir jetzt denken 'OK, wann können wir wieder Fußball spielen?' Und jetzt geht es direkt wieder los."

"Wir tun so, als ob alles wieder normal ist. Es ist noch nichts wieder normal. Wir nutzen dieses kleine Schlupfloch, welches wir noch haben um wieder Fußball zu spielen. Bei allem anderen müssen wir abwarten was noch passiert. Wir können nicht so tun, als ob in Zukunft alles wieder in Ordnung ist."

Klopp: "Momentan verlieren alle Vereine Geld."

Im Transfermarkt wird sich beim Liverpool FC in den nächsten Wochen wohl wenig tun. Für Jürgen Klopp ist es selbstverständlich, dass die großen Transfers warten müssen, solange der Klub noch Verluste macht.

"Im Moment verlieren alle Vereine Geld. Ohne Zuschauer muss man entweder die Dauerkarten zurückzahlen und wahrscheinlich im nächsten Jahr keine mehr verkaufen oder man verkauft welche ohne die ersten 10 oder 15 Spiele der Saison. Dann haben wir noch alle VIP-Bereiche, die werden auch nicht verkauft. Das hat Auswirkungen auf andere Partner und schon sieht die Situation ein bisschen anders aus."

"Da mit Spielern über Dinge wie Gehaltsverzichte zu diskutieren und auf der anderen Seite gleichzeitig einen Spieler für 50-60 Millionen Euro zu kaufen - das müssen wir auch erstmal erklären."

Liverpool wird wohl nicht nur auf Werner, sondern generell auf große Transfers mit hohen Ablösesummen im Sommer verzichten. Profitieren könnten davon jedoch Jugendspieler wie Curtis Jones, Neco Williams oder Harvey Elliott, die bereits erste Erfahrungen im Profiteam sammeln konnten. Leihspieler wie Marko Grujic, derzeit bei Hertha BSC aktiv, oder Harry Wilson [AFC Bournemouth] können sich ebenfalls Hoffnungen machen.





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