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Jürgen Klopps Transferpolitik: Qualität statt Quantität
Photo credit: Laurence Griffith / Getty Images

Jürgen Klopps Transferpolitik: Qualität statt Quantität

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  • Autor Redmen Family
    2 Monat(e) vor



Für Liverpools Manager Jürgen Klopp ist eine übersichtliche, vergleichsweise Mannschaft wichtig um für die kommende Saison konkurrenzfähig zu bleiben.

In der vergangenen Rekord-Saison setzte Jürgen Klopp 24 Spieler in den 57 Spielen ein. Mit dem aktuellen Kader gewannen die Reds den UEFA Super Cup, den Fifa Club World Kup und die Premier League, schieden allerdings im Achtelfinale der Champions League aus.

Rotation und Anreize

Fast alle Spieler steuerten bei allen Wettbewerben mindestens ein Tor bei, wobei Takumi Minamino erst im Januar wechselte und Joe Gomez das Netz nicht traf, dafür hinten eine großartige Leistung abgab. In den nationalen Pokalen wurde vergleichsweise viel rotiert, um der Überbelastung vorzusorgen.

"Die Lösung kann nicht darin bestehen, für einen bestimmten Moment einen viel größeren Kader zu haben um dann festzustellen, dass man nicht alle Spieler einsetzen kann", sagt Jürgen Klopp. Direkt nach dem letzten Spiel der Saison schickte er seine Schützlinge in den wohlverdienten zweiwöchigen Urlaub. Allerdings mit der Verantwortung sich an die Coronavirus-Reisehinweise und mögliche Quarantäne-Regelungen zu halten und diese sehr genau zu beachten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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"Das sind alles nur Menschen"

"Diese Spieler können nur den Fußball spielen, den sie spielen, weil sie wissen, dass sie gebraucht werden. Das sind alles nur Menschen und niemand kann ein Jahr lang auf der Bank sitzen oder gar nicht im Team sein, um dann am letzten Spieltag gesagt zu bekommen: 'Jetzt brauchen wir euch'."

Die Spieler brauchen Impulse und Konkurrenz. In der Zwischenzeit muss es eine Menge Training und regelmäßige Herausforderungen. In den entscheidenden Momenten muss eine gewisse Routine schon bestehen, stellt der Boss fest.

"Die Größe des Kaders ist für mich nicht so wichtig, die Qualität des Kaders sehr wohl."

Der Verkauf von Dejan Lovren an Zenit St. Petersburg und der Abschied von Adam Lallana sowie der wahrscheinliche Abgang von Xherdan Shaqiri und möglicherweise Divock Origi lassen Raum zum Spekulationen offen. Viele der Spekulationen findet ihr in unserem Transferticker.

Rhian Brewster, in der Saison an Swansea verliehen, scheint trotz Gesprächen zwischen den Klubs zum Beispiel in den Kader integriert zu werden. Ebenso wie Curtis Jones, Harvey Elliott und Neco Williams.

Warnung vor unrealistischen Erwartungen

Und obwohl die Reds mit einigen hochkarätigen Spielern auf dem Transfermarkt in Verbindung gebracht wurden (Thiago Alcantara als Beispiel), habe Jürgen Klopp stets vor unrealistischen Erwartungen gewarnt. Durch die Pandemie sind viele Faktoren schwierig einzuschätzen, darunter die Spieltag-Einnahmen, TV-Einnahmen und mögliche Ausfälle von Wettbewerben.

"Vor einigen Wochen wusste noch niemand, ob wir in der nächsten Saison wieder in der Champions League spielen können. [...] Das war und ist alles ungewiss und das ist es, was wir in unseren Planungen mit einbeziehen müssen. Wir sind nicht nur für den Erfolg des Klubs verantwortlich, sondern wir sind für alle Menschen im Klub verantwortlich, und zwar für alle, die hier arbeiten."

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Liverpool wird derzeit mit vielen Spielern in Verbindung gebracht, allerdings nicht mehr mit großen Namen vom Kaliber Timo Werner oder Kai Havertz. Liverpool verhält sich im Gegensatz zu Manchester City und viele großen Klubs verantwortungsvoll und nachhaltig.

Die aktuellen Transferziele deuten stark darauf hin, dass punktuelle Verstärkungen gewünscht sind, vor allem auf der Linksverteidiger und Innenverteidiger-Position. Und hier plant Michael Edwards, das Mastermind hinter der Transferpolitik der Reds, und sein Team den nächsten Coup wie schon einst bei Andy Robertson. Talente unterm Radar der großen Klubs, für wenige Millionen, die sich gerne ihren Platz in einem Top-Team erkämpfen wollen.

 





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  transfer   jürgen klopp  


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