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Jordan Henderson, Kapitän des Liverpool FC, trifft sich mit den Premier League-Kapitänen zum Thema Super League.
Photo credit: Simon Dael/BPI Shutterstockx 11537434fo via Imago

Henderson beruft Notfallmeeting der Premier League-Kapitäne ein

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  • Autor Richard Köppe
    5 Monat(e) vor



Liverpools Kapitän Jordan Henderson berät sich am Mittwoch mit den restlichen Premier League-Kapitänen über die Einführung der Super League.

Seit der offiziellen Bekanntgabe einer Super League, bestehend aus zwölf der größten Vereine Europas, hagelt es von jeder Seite Kritik an der Entscheidung der Vereine, sich von der Fußballpyramide abzuspalten und einen eigenen Wettbewerb zu gründen. Gestern Nacht haben bereits Liverpool-Trainer Jürgen Klopp und Vizekapitän James Milner die Entscheidung der eigenen Vereinsbosse kritisiert. Auch Fans, Medien und andere Vereine wie der Everton FC äußerten ihren Unmut über eine Super League.

Kritisches Statement der Kapitäne wird erwartet

Am Mittwoch könnten sich auch die Spieler der Premier League dazugesellen. Laut der "Daily Mail" versammelt Liverpools Kapitän Jordan Henderson die Kapitäne aller Premier League-Teams, um über die Pläne einer Super League zu reden und sich gemeinsam als Spieler dazu zu äußern. Wer mit Hendersons sozialer Ader vertraut ist, dürfte wohl mit einer klaren Kritik vonseiten der Premier League-Kapitäne rechnen. Alles andere als eine Abgrenzung der Spieler von der Super League wäre eine große Überraschung.

Die kritische Stimme der Spieler dürfte wohl den Druck auf die Entscheidungsträger der Super League erhöhen, ihre Wahnvorstellung von einem eigenen Wettbewerb zurückzuziehen. Derzeit findet sich kaum eine positive Stimme zu den Plänen der zwölf Spitzenklubs.

Proteste gegen Super League mehren sich

Mit der Super League wollen sechs Vereine aus England (Liverpool FC, Manchester United, Manchester City, Chelsea FC, Arsenal FC, Tottenham Hotspur), drei aus Spanien (FC Barcelona, Real Madrid, Atletico Madrid) und drei aus Italien (Juventus Turin, AC Mailand, Inter Mailand) einen eigenen europäischen Wettbewerb gründen und selber verwalten. Ziel ist es, sich von der UEFA abzuspalten und die potenziellen Einnahmen selber unter den Teilnehmern aufzuteilen.


Milner: "Hoffentlich kommt es nicht zur Super League"

Liverpool-Fans hängen Banner im Stadion aus Protest ab

Super League: Everton FC mit emotionalem Statement


Die Gründungsmitglieder wären jedes Jahr als Teilnehmer der Super League gesetzt. Somit wäre die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb über die heimische Liga für diese Vereine obsolet. Der schwere Eingriff in den fairen Wettbewerb und die glasklare finanzielle Motivation der Vereine führte bereits zu wütenden Protesten der Fans und der Medien. So versammelten sich am Montagabend beim Premier League-Spiel Leeds United - Liverpool mehrere Fans vor der Elland Road um ihren Unmut kundzutun. Anhänger des Liverpool FC hingen kritische Banner vor dem Stadion auf und entfernten Banner und Flaggen aus dem Stadion, die die Mannschaft unterstützen sollten.





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