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Photo credit: Ian Kington/Getty Images

Guardiola eröffnet den Psychokrieg vor Premier League Topspiel

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  • Autor Robin Wittwer
    9 Monat(e) vor



Diesen Sonntag kommt es in Anfield zum Kracher zwischen Liverpool und Manchester City. Pep Guardiola startete Öl ins Feuer zu schütten, indem er Sadio Mané bezichtigte, der Senegalese sei ein 'Diver'.

Beide Clubs gewannen letztes Wochenende ihre zeitgleichen Premier League Spiele nach Rückstand erst spät. Mané erzielte das Liverpooler Siegestor in der 94. Minute, war aber früher im Spiel wegen einer strittigen Entscheidung im Mittelpunkt. Der Linksaußen ging nach einem Kontakt in Aston Villas Strafraum zu Boden und wurde dafür vom Schiedsrichter verwarnt.

Zudem holte Mané in dieser Saison für Liverpool schon zwei späte Elfmeter heraus.

Guardiola war davon nicht beeindruckt und äusserte sich nach dem Spiel sarkastisch, dass Mané ein spezielles Talent sei:

"Mané hat spezielles Talent. Manchmal begeht er eine Schwalbe und manchmal erzielt er unglaubliche Tore in der letzten Minute."

 

 

Ob Guardiola schon jetzt den Druck von Liverpools sechs Punkte Vorsprung spürt? Jürgen Klopp liess diesen Kommentar in seiner Pressekonferenz vor dem CL-Spiel gegen Genk nicht auf sich sitzen und verteidigte Mané:

"Sadio ist kein Diver", insistierte Klopp nachdrücklich. "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wenn Man City eine solche Situation hätte, sie dafür einen Elfmeter wollten."

Der Trainer des Tabellenführers konnte es nicht fassen, dass Guardiolas Aussagen so kurz nach Man Cities Sieg gegen Southampton kamen:

"Um ehrlich zu sein, konnte ich es [Guardiolas Aussagen so kurz nach dem Spiel] nicht fassen. Ich weiss nicht, ob Pep in diesem Moment über das Team oder nur über Sadio sprach - beides ist nicht sehr nett."

"Ich weiss nicht, ob ich Öl ins Feuer gießen soll, denn ich bin an diesen Dingen nicht interessiert. Ich verspreche, taktische Fouls nicht zu erwähnen. Das ist vielleicht schon zu viel."

Klopps Aussagen sind wohl als ein Seitenhieb an Guardiola zu verstehen. Man City begeht immer wieder taktische Fouls, um Gegenangriffe früh zu unterbinden.

Klopp fügte hinzu: "Als ich nach dem Spiel [gegen Aston Villa] mein Interview gab, hatte ich über die anderen Premier League Resultate keine Ahnung. Das ist die Wahrheit. Ich fragte niemanden - erst 45 Minuten nach Abpfiff teilte mir jemand die anderen Ergebnisse mit. Wenn ich in die Umkleidekabine komme, frage ich nicht nach den anderen Resultaten. Ich sprach mit den Spielern und dachte nicht eine Sekunde an die anderen Spiele."

"Nach den Interviews fragt er [Guardiola] nach den anderen Resultaten. Ich verstehe diese Dinge nicht. Mein Gehirn ist nicht groß genug, um auch noch über ein anderes Team nachzudenken. Ich habe genug damit zu tun, über uns nachzudenken."

Es ist offensichtlich, dass beide Trainer sich der immensen Bedeutung des Spiels am Sonntag bewusst sind. Sollte Liverpool gewinnen, hätten die Reds einen Vorsprung von neun Punkten. Die Fußballwelt wartet gespannt auf das Hammerduell in Anfield.





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  Pep Guardiola   jürgen klopp   saison 19/20  


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