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Dejan Lovren, Jürgen Klopp, Liverpool Fans Deutschland
Photo credit: Andrew Powell/Liverpool FC via Getty Images

Dejan Lovren im Interview: Ich bin ein Kaempfer!

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  • Autor André Völkel
    15 Monat(e) vor



Dejan Lovren ist beim Liverpool FC schon seit geraumer Zeit nicht mehr in der Startelf gesetzt. In einem Interview räumt er ein, dass er viel Geduld beweisen muss, was für ihn manchmal natürlich nicht so einfach ist.

Der kroatische Nationalspieler wurde 2018 Vizeweltmeister und gehörte lange Zeit bei den Reds gesetzt. Mittlerweile gibt Jürgen Klopp neben den gesetzten Virgil van Dijk dem deutschen Joel Matip oder Joe Gomez den Vortritt. In dieser Saison spielte Lovren gerade einmal dreimal 90 Minuten.

In der vergangenen Saison stand er ab Januar nur sechs Mal in der Startelf und beendete die Saison als "vierter" Innenverteidiger. Eine Herausforderung für den ambitionierten besten Freund von Mohamed Salah. Im Sommer sah es kurzzeitig so aus, als würde Dejan den Verein nach sechs Jahren verlassen. Er entschied sich zu bleiben und zu kämpfen. Vor allem, nachdem Jürgen Klopp den Youngster Sepp van den Berg für die selbe Position verpflichtete.

"Das gehört eben dazu. Hinter den Kulissen arbeitet man hart, auch wenn man keine Chance hat. Ich habe immer an mich geglaubt und im Training 100 Prozent gegeben. Der Boss sieht es und am Ende ist es seine Entscheidung, wer spielt oder nicht. Ich bin ein Kämpfer! Der entscheidende Punkt ist, geduldig zu sein. Es gibt Spieler, die geduldig sind, und es gibt Spieler, die nicht geduldig sind ... Ich kämpfe. Es ist Teil des Spiels und jeder muss es akzeptieren."

"Du kämpfst mit dir selbst und deinem Charakter und manchmal ist es schwierig, wenn du denkst, dass du gut warst und wohl in die Startelf kommen wirst. So funktioniert das aber nicht. Es geht immer nur um Kampf und Kampfgeist."

Lovren hat eine Reihe von schwierigen Zeiten im Verein durchlebt und kam danach immer noch stärker zurück. Eine bemerkenswerte Leistung. Viele hätten schon längst aufgegeben und wären gewechselt. Wenn es gegen Tottenham in der Startelf auf den Platz geht ist das die Belohnung für seine Entscheidung weiterzumachen.

„Die Zeit für Transfers ist jetzt abgelaufen. Ich werde immer hier sein, wenn ich gebraucht werde “, fügte er hinzu. „Ich gebe vom ersten Tag an mehr als 100 Prozent für diesen Verein. Es gibt gute und schlechte Tage, aber sechs Jahre sind eine ziemlich lange Zeit. Im Moment ist alles in Ordnung. Mal sehen, was in Zukunft passieren wird. Es war eine Herausforderung für mich in diesem Sommer, hier zu bleiben, aber ich habe in der Pre-Season alles gegeben und gekämpft. Am Ende bin ich geblieben und bin ziemlich glücklich damit."





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