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Jürgen Klopp vom Liverpool FC hält von den Aussagen des Schiedsrichters Mark Clattenburg nicht viel
Photo credit: Adam Davy/Pool/AFP via Getty Images

Bin nicht überrascht - Klopp reagiert auf Clattenburg-Aussagen

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  • Autor Richard Köppe
    9 Monat(e) vor



Jürgen Klopp konterte die Aussagen des ehemaligen Schiedsrichters Mark Clattenburg, dass seine Liverpool-Spieler Elfmeter schinden wollen.

Vor dem Spitzenspiel in der Premier League zwischen dem Liverpool FC und Manchester United behauptete der ehemaliger Schiedsrichter Mark Clattenburg in der Daily Mail, dass Jürgen Klopp versuche, mit dem Schiedsrichter der Partie Paul Tierney Gedankenspielchen wie Sir Alex Ferguson zu spielen und dass Klopp den Verdacht Elfmeter zu schinden "über einige seiner Stars ignoriere" und nennt ihn deswegen einen "Heuchler".

Auslöser dieser Aussagen war ein Interview mit Klopp nach der 0:1-Niederlage beim Southampton FC. Dort erwähnte der Trainer des Liverpool FC nach zwei nicht gegebenen Elfmetern gegen die Saints, dass Manchester United in zwei Jahren "mehr Elfmeter bekommen hat, als ich hier in fünfeinhalb Jahren."

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In der Pressekonferenz vor dem Duell um die Tabellenführung machte Klopp nochmal deutlich, dass er seinen Spielern nicht beibringe, Elfmeter herauszuschinden, etwas, was laut Marcus Rashford Jose Mourinho bei seiner Zeit in Manchester gemacht haben soll.

"Ich kann zu 100 Prozent sagen, dass ich so etwas niemals zu irgendeinem Spieler, mit dem ich zusammengearbeitet habe, erwähnte", sagte Klopp. "Ich habe mit vielen Spielern zusammengearbeitet. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr sie alle fragen - es ist nie passiert."

"Sagt mehr über Clattenburg, als über mich" - Klopp

Anschließend ging Klopp auf die Aussagen von Clattenburg ein: "Bin ich überrascht, dass jemand nach meinen Aussagen vom Southampton-Spiel anfängt zu reden? Nein, bin ich nicht. Bin ich überrascht, dass Mark Clattenburg darüber spricht? Nein. Ich bin mir nicht sicher, ob er viele Fragen gestellt bekommt", konterte Klopp. Über die Aussage von Clattenburg zu den Gedankenspielchen sagte Klopp, dass er "nicht wie Sir Alex sei, aus unterschiedlichen Gründen."

"Er sagte, dass 'ich etwas versuche' und 'Gedankenspielchenspiele' - direkt nach dem Southampton-Spiel, hatten wir zwischen diesem und dem United-Spiel noch ein anderes Spiel, weswegen ich keine Sekunde an die United-Partie in diesem Moment gedacht habe. Ich habe vor der Partie gegen Southampton die Elfmeterstatistik gesehen und habe sie deshalb erwähnt."

"Wenn Leute wie Mark Clattenburg so reden wie sie reden, sagt das mehr über sie aus als über mich. Wenn er in meiner Situation wäre, würde er offensichtlich Gedankenspielchen betreiben - unglücklicherweise habe ich kein Talent dafür, das ist mein Problem."


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Clattenburgs Kommentare über Klopp scheinen weit hergeholt zu sein. Sie dienen wohl höchstens dazu, das kommende Spitzenspiel der Premier League künstlich aufzubauschen. Beängstigender waren jedoch die Aussagen des ehemaligen Schiedsrichters zur Bevorteilung von Manchester United. "Klopp liegt falsch, wenn er denkt, dass von United eine Aura ausgeht, weswegen sie bei Schiedsrichterentscheidungen bevorzugt werden. Solch eine gab es unter Ferguson, aber die ist seit seinem Weggang deutlich zurückgegangen."

Das ein ehemaliger Premier League-Schiedsrichter behauptet, dass Manchester United zu Fergusons Zeit absichtlich von den Unparteiischen bevorzugt wurde und anscheinend immer noch leicht wird, sollte Fans und Verantwortlichen mehr zu bedenken geben als Klopps "Gedankenspielchen".





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