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Jordan Henderson mit klarer Kritik über die Pläne der FIFA. Es geht den Verbänden
Photo credit: Shaun Botterill_Getty Images

Weltmeisterschaft: Jordan Henderson übt starke Kritik an FIFA-Plänen

  • Autor André Völkel
    10. november 2021

 

 

Mit seiner berechtigen Kritik ist der Kapitän der Reds ein weiterer Spieler, der sich gegen die aktuellen Pläne von Infantino und Co. ausspricht. Henderson weist nachdrücklich darauf hin, dass das Wohlergehen der Spieler nicht berücksichtigt wird.

Der aktuelle Spielplan, die verschiedenen Turniere, Reformen der Champions League und so weiter sind ohnehin schon extrem und machen den Spielplan unerbittlich. Jürgen Klopp sprach sich mittlerweile auch schon dutzende Male zu diesem Thema aus. Es scheint aber, dass die Entscheidungsträger in diesem Sport nicht zuhören wollen.

Mit dem neuen Vorschlag, die Weltmeisterschaft alle zwei Jahre auszutragen zeigen die Funktionäre wieder einmal, wie wenig sie wirklich vom Sport verstehen und wie gleichgültig sie der Meinungen von Spielern, Fans, Trainern und Ärzten gegenüber stehen. Berechtigterweise hagelt es zwar Kritik von den Fußballverbänden. Aber was hat das schon in den letzten Jahren gebracht?

Henderson gegenüber der FIFA: "Es geht nur ums Geld!"

In einem Gespräch mit dem GQ-Magazin äußert sich nun auch Jordan Henderson zu diesen Plänen deutlich. "Das ist nichts für mich. Bei der Anzahl der Spiele, die die Spieler haben, ist das einfach zu viel", sagte Jordan. "Die körperlichen Anforderungen an die Athleten sind heute einfach zu hoch, und ich habe das Gefühl, dass sich niemand wirklich um das Wohl der Spieler kümmert. Wenn mehr Spiele ausgetragen werden, geht es nur um Geld und Fernsehrechte, und ich sehe nicht wirklich die Notwendigkeit für eine weitere Weltmeisterschaft."

Damit hat Jordan Henderson natürlich vollkommen recht. Allerdings, so schwarzmalerisch sind wir gerade gerne aus Erfahrung, wird sich einfach so lange in den Köpfen von Gianni Infantino und Arséne Wenger ändern, bis nicht Spieler, Vereine, nationale Verbände und vor allem Fans gemeinsam dagegen arbeiten.

Erste Erfolge gab es zwar bei der Super League - nur um dann hinterrücks eine schwachsinnige Champions League-Reform der UEFA durchzuwinken, die eigentlich nichts anderes darstellt als die Pläne, gegen die man sich so vehement wehrte.

Es bleibt abzuwarten, ob die WM in Katar in irgendeiner Weise starke Proteste und vielleicht sogar Spieler-Enthaltungen hervorrufen wird. Denn solange Fans und Spieler jeden Schwachsinn mitmachen, und dazu gehört diese WM, desto weniger interessiert es FIFA und Co. was diese Parteien denken.

Wir haben auf jeden Fall mittlerweile die Faxen dicke, wie man so schön sagt. Wir wollen weniger Fußball und nicht von Spiel zu Spiel und Turnier zu Turnier hechten. 





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