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Der Liverpool FC muss wegen des Africa Cup of Nations wohl ohne Mohamed Salah, Sadio Mané und Naby Keïta gegen Leicester City und dem Chelsea FC in der Premier League auskommen.
Photo credit: Kevin C. Cox/Getty Images

AFCON: Verpassen Salah und Co. das Topspiel gegen Chelsea?

  • Autor Richard Köppe
    1. november 2021

Der Liverpool FC muss während des Africa Cup of Nations 2022 zwischen dem 9. Januar und dem 6. Februar ohne drei ihrer Stammspieler auskommen. Sowohl die Stürmer Mohamed Salah (Ägypten) und Sadio Mané (Senegal) als auch Mittelfeldspieler Naby Keïta (Guinea) werden im Kontinentalturnier ihre Nationen vertreten.

Abreise der LFC-Spieler am 27. Dezember droht

Noch ist aber unklar, wie lange das Trio dem Liverpool FC fehlen wird. Dies hängt unter anderem davon ab, wie lange sich die betroffenen Nationen im Turnier halten können, aber auch, ab wann Salah, Mané und Keïta zu ihrer Mannschaft dazustoßen müssen.

Laut den FIFA-Regularien müssen die Spieler ab dem Montag eine Woche vor Turnierbeginn ihren Nationen zur Verfügung stehen. Dies wäre in diesem Fall der 27. Dezember 2021. Sollten die afrikanischen Liverpool-Spieler an diesem Datum bereits abreisen, würden sie die wichtigen Premier League-Spiele gegen Leicester City (28. Dezember) und gegen den Chelsea FC (2. Januar) verpassen. Gerade das Duell gegen den derzeitigen Tabellenführer aus London könnte am Ende entscheidend im Kampf um den Premier League-Titel sein.

Klopp hofft auf Freistellung nach dem Chelsea-Spiel

Die Verhandlungen zwischen dem Liverpool FC und den Nationen laufen bereits. Paul Joyce von den "Times" berichtet, dass LFC-Trainer Jürgen Klopp "darauf hofft, die Spieler erst nach dem Auswärtsspiel an der Stamford Bridge freizugeben." Denn alle drei LFC-Spieler beginnen erst nach dem 9. Januar offiziell den Africa Cup of Nations, weswegen laut den Regeln eine Freistellung am Montag, dem 3. Januar legitim wäre.

Dennoch ist noch nichts in Stein gemeißelt. Die Nationalmannschaften können weiterhin auf ihr Recht beharren, die Spieler bereits zum 27. Dezember einzubeziehen. Es bahnt sich ein weiterer Kampf zwischen dem Vereinsfußball und dem Nationalmannschaftsfußball an.

LFC-Stars könnten bis zu acht Spiele verpassen

Fakt ist, dass Salah, Mané und Keïta bei einem perfekten Turnierverlauf die Premier League-Spiele gegen den Brentford FC (15. Januar) und Crystal Palace (22. Januar) verpassen werden. Dazu kommt noch die dritte Runde des FA Cups am 8. oder 9. Januar und ein mögliches Viertrundenspiel am 5./6. Februar. Sollte sich der Liverpool FC noch für das Carabao Cup-Halbfinale qualifizieren, wird das Trio auch für diese Spiele fehlen. Sollte einer der Spieler am Finale teilnehmen, würde er am 7. Februar erst zurückkehren.

Der Idealfall für den Liverpool FC wäre ein Gruppenaus aller drei betroffenen Nationen. Dann würden Salah, Mané und Keïta am 20. Januar bereits zurückkehren. Die weiteren Rückkehr-Termine sind der 27. Januar (Aus im Achtelfinale), der 31. Januar (Aus im Viertelfinale), der 4. Februar (Aus im Halbfinale).





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  afrika cup   mohamed salah   sadio mane   naby keita  




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  • Andre3000
  • Andre3000
    Admin
    1892 Moppel KG
    OLSC Berlin Reds
      2. november 2021   

  • Boah Leute - macht bitte direkt nach Boxing Day eine Winterpause bis Februar in England... von mir aus auch in überall in Europa. Dann kann auch der Africa Cup alle paar Jahre stattfinden... Nicht in der Pandemie doofe Friendlies und geraffte Qualifikationen für die großen Wettbewerbe. Diese ganze Farce mit den Nationalmannschaften nervt mich zutiefst mittlerweile. Und ich verstehe es auch einfach gar nicht mehr. Wie kann man Spieler so verheizen und wieso können sich diese erwachsenen Geier nicht alle mal an einen Tisch setzen. Geb denen auch einen Zoom-Raum, wenn es sein muss. Bidde...
     
    • Marcus
    • Marcus
      Thuringia Reds
        2. november 2021   

    • @Andre3000 Du hast es doch verstanden und mit einem Wort gut umschrieben Geier. Jeder will was vom Kuchen abhaben und jeder möchte das größte Stück. Wenn es überhaupt eine Lösung gibt um da heraus zu kommen, müsste es wohl von den Spielern selbst ausgehen. Wenn sich sämtliche Spitzenspieler der aktiven Nationalspieler einig wären und die Länderspieler boykottieren würden, könnte das Möglicherweise zum Nachdenken anregen. Nur ist dies recht unwahrscheinlich, da sie dadurch gut mitverdienen und da rede ich nicht nur von Prämien und Entschädigungen der Verbände an die Spieler, da kommen ja noch ein paar Einnahmemöglichkeiten durch eine höhere Markenpräsenz hinzu. Genauso wenig wird es ein Boykott der Fans geben, es wird immer Leute geben, die sich die Spiele ansehen. Es kann ja jeder für sich entscheiden, ich lege dann meist eine kleine Fußballpause ein.

      Für unseren LFC bin ich gespannt wie man das Problem lösen wird, ob man sich mit den Landesverbänden einigen kann oder nicht. Wen Kloppo eventuell vom Nachwuchs aus dem Hut zaubert, es könnte auch der Startschuss für ein neues aufstrebsames Talent werden. Das Schöne ist, wir werden erleben, können darüber reden und bestenfalls selbst in der Zeit vielleicht ein paar Siege feiern. :-)
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